Reiner Flassig
Wenn Steine rollen...

Steinmetz-Reisen


Da ich viel reise, wähle ich darunter auch Reiseziele aus, die für den Beruf der Steinmetze bedeutsam sind. Ich will hier nach und nach Beispiele aus meinen auch fachlich inspirierten Reisen einstellen. Die Idee zu derartigen Berichten stammt von Carmen Kapp von der Naturstein-Redaktion.

Möglicherweise inspirieren diese Berichte weitere Berufs-und Berufskolleginnen zu Reisen zu den vielen hervorragenden Arbeiten unseres Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks.

Inhalt:

I. Uta von Naumburg

II. Bamberger Reiter

I. Fachreise zu Uta von Naumburg 

Der Historiker und Nobelpreisträger Umberto Eco
sowie Autor des Buches "Der Namen der Rose" (bekannt auch durch den gleichnamigen Film) wurde gefragt:
Mit welcher Frau aus dem Mittelalter würden Sie ausgehen?
„Mit Uta von Naumburg“

Meine Frühjahresreise 2026 führte mich zu zwei Skulpturen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: zu Uta von Naumburg im Naumburger Dom und zum Bamberger Reiter im Dom von Bamberg, dem ich später einen eigenen Artikel widmen werde. Über beide Werke hatte ich bereits einiges gelesen. Die Skulptur der Uta von Naumburg erreichte vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Rang einer nationalen Ikone. Mich interessierte besonders ihr eindeutiger Blick in die Ferne, der Steinbildhauern ansonsten nur selten so überzeugend gelingt.


Uta von Naumburg

Wer war Uta von Naumburg?
Uta von Naumburg (geb. um 1040), auch Uta von Ballenstedt genannt, war Markgräfin aus dem Geschlecht der Askanier von Ballenstedt. Uta ist eine von zwölf Stifterfiguren im Dom zu Naumburg. Über ihr Leben ist nur wenig bekannt; gesichert ist, dass sie mit dem Meißner Markgrafen Ekkehard II. verheiratet war. Günter Grass, der gelernte Steinmetz, nennt den verwendeten Naturstein Muschelkalk, während Wolfgang Ullrich ihn als grauen Muschelkalk bezeichnet. Da ich vor Ort nicht nah genug an die erhöht stehende Figur herankam, und sie auch farblich gefasst ist, kann ich das Steinmaterial nicht sicher bestimmen. Wenn es sich Muschelkalk handelt, stammt das Material aus einem Vorkommen in der näheren Umgebung. In der Fachzeitschrift Naturstein werden die zwölf Stifterfiguren als Grillenburger Sandstein eingeordne t1) und in einer weiterer reputablen Quelle ebenfalls.2) Der Steinbildhauer der Skulptur ist nicht namentlich überliefert. Er wird deshalb als Naumburger Meister bezeichnet; er stammte vermutlich aus Nordwestfrankreich und gelangte mit seiner Werkstatt über den Mittelrhein nach Naumburg.3)
Da die Ehe von Uta und Ekkehard kinderlos blieb, stifteten Hinterbliebene ihr Vermögen 200 Jahre später für die Schaffung der zwölf Stifterfiguren im Naumburger Dom.
Grass rät dazu, sich nicht von Anekdoten über die Stifterfiguren verführen zu lassen, sondern sich auf die Schönheit und den kraftvollen Ausdruck der steinernen Bildnisse einzulassen.4)

Beschreibung der Skulptur
Kaum eine romanische Skulptur erreichte in jener Zeit eine derart hohe künstlerische Qualität, die bereits über die Romanik hinausweist. Utas aufgestellter Kragen vermittelt zugleich Zurückhaltung, Schutz und Entschlossenheit. Alle Skulpturen sind farblich gefasst. Der Faltenwurf ist für die damalige Zeit außergewöhnlich gelungen; ihre Hand hält ihn überzeugend zusammen. Diese Hand ist beringt, jeder Finger einzeln ausgearbeitet und freistehend. Das ist nicht nur eine handwerklich, sondern auch technisch bemerkenswerte Leistung.
Uta steht im Westchor des Naumburger Doms, gemeinsam mit den zwölf Stifterfiguren. In dieser Gruppe tritt sie zunächst nicht besonders hervor, doch keine der anderen Figuren erreicht ihren gestalterischen Rang. Ihr Mund wirkt entschlossen; die kräftige Unterlippe und die schmale Oberlippe verstärken diesen Eindruck. Auch die Gestaltung der Nase überzeugt: Ihre Linien führen zielgerichtet und elegant in die Augenpartie über. Der Bildhauer wusste genau, wie Augen zu formen sind, eine der schwierigsten Aufgaben der Bildhauerei. Ihm gelang sie meisterhaft. Für mich blicken diese Augen in die Weite bzw. in die Zukunft. Utas linkes Auge ist verblast.
Man nimmt an, dass Hände und Gesichter von Skulpturen in der Regel vom Meister der Werkstatt selbst gestaltet wurden. Der Kragen gibt Uta Schutz und schafft zugleich Distanz. Unter dem Mantel verbergen sich Hand und Arm, die den Kragen stützen. Die Mantelfalten sind für jene Zeit außerordentlich präzise geformt, vielleicht sogar einmalig. Man sieht und spürt, wie der Stoff fällt. Ihr Blick in die Weite ist deutlich erkennbar. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob der Blick lediglich in die Gotik weist oder darüber hinaus.
Die völkische Bewegung und später die Nationalsozialisten haben Uta ideologisch vereinnahmt. Ihre Ausstrahlung konnten sie Uta jedoch nicht nehmen. Die Figur zeigt, wer sie ist: ein Werk der Spätromanik und zugleich - durch heutige Augen betrachtet - ein frühes Bild einer selbstbewussten, emanzipierten Frau.

17. Jahrhundert
Naumburg liegt nicht weit von Dresden entfernt. Bedeutende kunstinteressierte Personen des 17. Jahrhunderts suchten jedoch eher Dresden mit seinen zahlreichen Kulturgütern auf oder reisten nach Italien. Daher überrascht es nicht, dass selbst Goethe, der zwar den Naumburger Dom besuchte, Uta nicht erwähnte. Auch andere Persönlichkeiten von Rang, etwa Gottfried Schiller und Wilhelm Grimm, nahmen keine Notiz von ihr.

Nationalsozialismus
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewann die völkische Bewegung in Deutschland stark an Einfluss und führte schließlich in den Nationalsozialismus hinein. In diesem Zusammenhang wurde Uta als Ideal der „deutschen Frau“ ideologisiert. Die Stifterfiguren wurden Teil nationalsozialistischer Inszenierungen. So erhielt beispielsweise die Stifterfigur Gerburg einen Platz in Carinhall, dem repräsentativen Kunstbau Hermann Görings, des Stellvertreters Hitlers.
Christian Thomas schrieb in der Frankfurter Rundschau, Uta sei von den Nationalsozialisten als „Gräfin, Heilige, Madonna, First Lady des Dritten Reichs“ vereinnahmt worden.5)
In den 1930er Jahren machte der Naumburger Fotograf Walter Hege die Figur weithin bekannt. Dadurch wurde sie überhöht, missverstanden und als Frau mit „siegreicher Hingebung“ beschrieben. Utas Gewandfalten bezeichnete Hege, in Verkennung ihrer künstlerischen Qualität, als „Wunden“.6)
Die Nationalsozialisten missbrauchten Uta für ihre Zwecke. 1939 wurde sie sogar als einzige mittelalterliche Skulptur in der Ausstellung „Entartete Kunst“ als Foto gezeigt. Sie galt dort, so der Kunsthistoriker Eberhard Preime, als „Engel unter lauter Teufeln“ und als „vornehmste Hüterin deutscher Kultur“, deren Erscheinung „wie eine Schranke das Hässliche (sic!) und gemeine von ihr trennt“.7)
Auch in die Theaterwelt fand Uta Eingang: 1934 wurde in Gera das Theaterstück „Uta von Naumburg“ des Bildhauers und Dichters Felix Dhünen uraufgeführt. Später kam es auch in München und Hamburg auf die Bühne. Darin verliebt sich der Steinbildhauer in Uta und will nach der Vollendung der Skulptur nicht abreisen. Utas Ehemann wird daraufhin zornig und lässt ihn in den Kerker werfen.8)

Nach 1945
Der ideologisch aufgeladene Mythos um Uta hielt sich in Deutschland auch nach 1945 und reichte bis in das Jahr 1957, als sie auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost abgebildet wurde. Erst in den 1960er Jahren setzte ein Wandel ein; Veröffentlichungen erschienen, die das Thema versachlichten. Bis in die 1970er Jahre fand Uta von Naumburg in westdeutschen Geschichtsbüchern vor allem im Zusammenhang mit Rittertum und höfischer Kultur des Mittelalters Beachtung.6)
Von Günter Grass erschien 2022 posthum das Buch „Figurenstehen“, in dem Uta von Naumburg dargestellt und eingeordnet wird.9)

Zum Schluss sei Umberto Eco erneut erwähnt, der Uta als die „schönste Frau des Mittelalters“ bezeichnete und sie zugleich als stolz und geheimnisvoll beschrieb. Meines Erachtens ordnet diese Aussage das Bild Utas treffend ein. Sie entspricht der Wirkung der Skulptur heutzutage.10)

Literatur:

1) Christiane Weißhaupt: Weltkulturerbe Naumburger Dom. In: Naturstein 11/2018, vgl. https://www.natursteinonline.de/portal/news/weltkulturerbe-naumburger-dom.
2)Naumburger Meister. https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Naumburger_Meister In: Austrai-Forum, vom 13. September 2024.
3) Naumburger Dom: https://www.unesco.de/staette/naumburger-dom/, hrsg. von der Deutschen UNESCO-Kommission, 2018.
4) Günter Grass: Figurenstehen. Eine Legende. 1. Auflage 2022, Steidl Verlag, Göttingen. S. 20.
5) Wolfgang Ullrich: Uta von Naumburg. Eine deutsche Ikone. 5. Auflage 2011. Wagenbach Taschenbuch. ISBN 978-8031-2523- 1. Vgl. S. 7-14.
6) Zit. n. Klappentext des Buchs von Wolfgang Ullrich: Uta von Naumburg. a.a.O.
7) Wolfgang Ullrich: Uta, das Ewige Deutschland, https://www.zeit.de/zeitlaeufte/uta. In: Die Zeit, v. 23. April 1998.
8) Vgl. Wolfgang Ullrich: Uta von Naumburg. a.a.O. S. 109-122.
9) Siehe Günter Grass: a.a.O
10) Welterbe Sachsenanhalt: Ein Meisterwerk menschlicher Schöpferkunst, https://www.welterbe-sachsen-anhalt.de/staunenswerte/naumburger-dom, hrsg. v. d. Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.

Bild-Nachweis:
Das Bild von Uta von Naumburg stammt aus Wikipedia, Commons von Petropoxy, CC BY-SA 30.

Artikel: Reiner Flassig, fertiggestellt am 6. September 2026

Porträt: Bamberger Reiter

II. Fach-Reise zum Bamberger Reiter
Das erste steinerne Reiterstandbild nördlich der Alpen war früher farblich gefasst. Die steinbildhauerische Qualität des Werks ist unbestritten. Wen der Reiter darstellt, wird unterschiedlich gedeutet. Entstanden ist die Figur in den 1230er-Jahren, etwa zeitgleich mit Uta von Naumburg. Der Bamberger Reiter, auch „steinerner Reiter“ genannt, spielte in der Weimarer Zeit eine besondere Rolle. Dies zeigte auch sich unter anderem daran, dass 1920 der Bamberger Reiter auf einem Hundertmarkschein abgebildet wurde.

Das Werk
Der lebensgroße Reiter steht am Aufgang zum Ostchor am nördlichen Pfeiler. Reiter und Pferd dürften aus lokalem Schilfsandstein gefertigt sein.1) Der Reiter trägt eine Königskrone, jedoch keine Waffe. Über ihm befindet sich ein steinerner Baldachin, der auf eine Heiligengestalt hindeutet. Die gesamte Skulptur war ursprünglich farbig gefasst: "Der Sockel war grün, das Pferd weiß mit braunen Flecken, Umhang und Kleid rot mit silbernen und goldenen Sternen, die Stiefel braun, Krone, Gürtel und Sporen goldfarben und das Haar schwarz."2)

.Bamberger Reiter

Gesamtansicht

Der Bamberger Reiter zeigt das Gesicht eines entschlossenen jungen Manns: Die Stirn ist angespannt gefurcht, Mund und Kinnmuskeln sind angespannt. Die Augen richten sich auf ein Ziel; der Blick wirkt durchdringend. Die ausgeprägten, weit auseinanderliegenden Wangenknochen prägen das imposante Gesicht. Die tief liegenden Augen werden von kräftigen Augenbrauen geschützt. Die Lippen sind wohlgeformt und leicht geöffnet, die Nase ist ausgewogen proportioniert. Das kräftige und kinnlange Haar fällt in Locken herunter. Gesicht und Blick sind nach halbrechts gerichtet.
Der Oberkörper ist mit einem enganliegenden Gewand bekleidet. Der Reiter sitzt in einem mittelalterliche Hochsattel mit hohen Lehnen.
Der junge Mann hält seinen sogenannten Trasselumhang mit einem Riemen über die rechte Schulter. Der filigrane Riemen wird durch eine steinerne Stütze gegen Bruch gesichert. Der Umhang bedeckt Hüfte und Oberschenkel und reicht bis über das Knie; darunter bleibt der Fuß sichtbar. Die Hand, die den Riemen mit dem Zeigefinger hält, ist sorgfältig ausgearbeitet und zeugt von hohem anatomischem Verständnis. Die linke Hand hält den Zügel des Pferdes locker; nichts deutet auf Kampfbereitschaft hin.
Insgesamt vermittelt die Gestaltung eine ruhige, zugleich spannungsvolle Dynamik, die den Blick auf die Figur lenkt.

Die Reiterstandbild besteht aus acht zusammengesetzten Werksteinen.

Pferd
Das Pferd besteht erkennbar aus Teilen, eines davon ist links in die Wand eingelassen. und eine lange leider große Fuge durch den Pferdekörper ist auf  obigem Bild erkennbar. Die steinerne Konsole besitzt auch symbolische Bedeutung. Die vier Hufe berühren sie nicht, vielmehr schweben Pferd und Reiter darüber, etwa auf der Höhe des früheren Hochaltars. Da die Skulptur hoch angebracht ist, lässt sich der Unterbauch des Pferdes gut betrachten, auch wenn man nicht unmittelbar an sie herantreten kann. Dargestellt ist eine Stute, kein Schlachtross. Anders als spätere Reiterskulpturen erscheint das Pferd nicht erregt schnaubend, mit angehobenen Hufen, wild um sich blickend oder gepanzert.

Blattmaske

Konsole mit Blattmaske
Pferd und Reiter erheben sich über einer mit Blättern verzierten Konsole mit zwei Kragsteinen. Der rechte Kragstein ist als Blattmaske gestaltet (siehe Bild), während der linke schmucklos blieb. Nur die Konsole und der rechte Kragstein waren grün gefasst. Die Blattmaske im Dom zu Bamberg dürfte sowohl gestalterisch als auch technisch eines der besten Beispiele für Blattmasken in Deutschland sein: Denn sowohl die Augen, die nach rechts der blicken und Nase wachsen elegant aus den Blättern hervor.

Blattmasken gehen auf heidnische Ursprünge zurück und lassen sich auch religiös interpretieren.

Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Bamberger Reiter zu einer wichtigen Projektionsfigur für deutsches Selbstverständnis, deutsches Wesen und deutsches „Herrentum“. Wesentlichen Anteil an der Popularisierung auch des Bamberger Reiters hatte der Naumburger Fotograf Walter Hege, der bereits Uta von Naumburg bekannt machte. Man deutete den Bamberger Reiter als Urbild einer Führerpersönlichkeit nordischer Rasse, als in die Ferne blickenden Eroberer oder als Wächter deutscher Größe bis hin zur Machtergreifung Hitlers. Für Jörg Träger wurde er in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum „gemeißelten Inbegriff“ und zugleich zum Gegenbild einer „deutschen Seele“. Für die Nationalsozialisten war der Bamberger Reiter ein bedeutende Symbolfigur. Für Jörg Träger wurde das mittelalterliche Kunstwerk seines ursprünglichen Inhalts beraubt, so seine Meinung.4)

2003 gab die Deutsche Post eine Briefmarke mit einer Abbildung des Bamberger Reiters heraus.

Namen (nicht komplett)
• Philipp von Schwaben, der 1208 in Bamberg ermordet wurde
• Stephan I. von Ungarn, der nach einer Legende in den Dom geritten sei, um sich taufen zu lassen.
• Einer der Drei Heiligen Könige
• Ein Staufer
• Messias
• weitere

Literatur:
1) Vgl. https://bamberger-dom.de/sonstiges/Dombauhuette/index.html Die dortige Dombauhütte legt sich nicht eindeutig fest, aber es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass der Reiter aus einem lokalen Schilfsandstein gefertigt wurde.
2) Uwe Brommert: Der Bamberger Reiter auf der 100-Mark-Banknote von 1920 https://www.geldscheine-online.com/post/der-bamberger-reiter-auf-der-100-mark-banknote-von-1920 aktuali13. In: Geldscheine-Online, aktualisiert am 13. November 2023.
3) Walter Hartleitner: Zur Polychromie des Bamberger Reiters. In: https://fis.uni-bamberg.de/server/api/core/bitstreams/9fa524bc-4f40-4f96-bd17-381b249e1bd8/content. Hrsg. v. d. University of Bamberg Press 2011. S. 69
4) Hannes Möhring: König der Könige. Der Bamberger Reiter in neuer Interpretation. Die blauen Bücher. Karl Robert Langewiesche Nachfolger Hans Köster. Verlagsbuchhandlung. Königstein im Taunus. o.a.O. S.
3.

Bildnachweis:
Portät: Bamberger Reiter: Wikipedia, Commons, Mathias Derleth
Gesamtbild: Reiner Flassig
Konsole: Reiner Flassig

Artikel: Reiner Flassig, fertiggestellt am 8. September 2026